Aktuelle Nachrichten

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Kirmesmesse

am 12.07.2020 - 10.45 Uhr

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Pilgern auf dem Jakobsweg

für Jugendliche von 14 - 27 Jahren

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Digitale Kitas im Hochwald

Geschlossene Facebook Gruppe ins Leben gerufen

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Gottesdienstvorschau

11. bis 19. Juli 2020 

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Verabschiedung Pfarrsekretärin Bärbel Brück

Im Juni verabschiedeten wir unsere liebe Kollegin Frau Bärbel Brück, die uns seit dem 01.11.2018 im Pfarrbüro Hermeskeil als Pfarrsekretärin unterstützt hat.

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Der Frauentreff Rascheid meldet sich zurück.

Das Leitungsteam hat beschlossen! Die monatlichen Frauentreffs sollen wieder stattfinden

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Meditative Abendwanderung um den Keller See

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Besinnungswochenendes St. Thomas treffen sich...

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Schulgottesdienste

Schulgottesdienst in Hermeskeil zum Abschluss der Grundschulzeit

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Liebe Pfarrangehörige von St. Franziskus Hermeskeil

 

 

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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitchristen rund um Hermeskeil

 

Was hat das Corona-Virus mit uns und der Menschheit angestellt? Nach und nach wurden Veranstaltungen, Gottesdienste, Gruppenstunden, Sitzungen abgesagt, Deutschland und die Welt wurden sozusagen in einen Ausnahmezustand versetzt. Das öffentliche Leben wurde stillgelegt. So etwas haben die meisten Menschen unter uns noch nicht erlebt. Bis ins private häusliche Leben hinein sind die Auswirkungen zu spüren. Ich denke mitfühlend an alle, die in diesem Jahr Taufe, Hochzeit oder persönliche Feierlichkeiten begehen wollten.

 

Interessant und teilweise sehr nervig fand ich, dass es auf einmal so viele intelligente Menschen gab, die zu allen Verordnungen und Beschränkungen etwas zu sagen wussten. Ich meine damit nicht Virologen oder Ärztinnen und Wissenschaftler. Es mag manche berechtigte Kritik und sinnvolle Äußerung dabei gewesen sein. Aber es ging schließlich um das Ringen von Erkenntnissen, im wahrsten Sinne um Leben und Tod. Professor Lothar H. Wieler, Leiter des Robert Koch-Instituts, entgegnete auf öffentlich geübte Kritik: “Wir schätzen die Situation auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen ein, das sind immer nur Momentaufnahmen. Es könne deshalb auch sein, dass sich Einschätzungen ändern. Der Prozess ist dynamisch und läuft auf vielen Ebenen.“

 

Das Fernsehen liefert uns zu jeder Zeit die neuesten Zahlen und Fakten ins Wohnzimmer, Pressekonferenzen nehmen kein Ende. Unsere Politiker sind in Sorge um ihre Mitbürger und müssen Entscheidungen treffen für deren Gesundheit und Sicherheit. Insgeheim bin ich froh, dass ich gemeinsam mit gewählten Gremien Verantwortung übernehmen kann für das pfarrliche Leben in Hermeskeil, St. Franziskus. Ein Dankeschön an den Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat sowie dem Pastoralteam, dass wir Schritt für Schritt gemäß dem Sicherheitskonzept des Bistums Trier wieder die Liturgie und Feier der Gottesdienste ermöglichen können. Auch den Gemeindeteams vor Ort gebührt Wertschätzung für die selbstverständliche Unterstützung.

 

Wir werden die Situation behutsam im Blick behalten und ggf. unsere Planungen wieder ändern. Im Moment ist jeder Tag ein eigenes Abenteuer; wir haben den Stresstest vermutlich noch nicht bestanden. Mir gefällt das Bild, das Ministerpräsident Söder aus Bayern gezeichnet hat: „Corona ist ein Marathon, von dem wir nicht wissen, wo das Ziel ist!“

 

Vielleicht könnte das schöne Motiv auf dem aktuellen Pfarrbrief dafür ein Symbol sein. Wir sehen das Ziel, der Torbogen wirft bereits seine Schatten auf den Boden. Dahinter erkennen wir eine schöne Landschaft mit Sonne und Schatten, Bänken zum Ausruhen und Bergen zum Klettern. Aber während einige das Tor wie ein großes Ziel deuten, ist es in Wahrheit nur ein Etappenziel, das uns verdeutlichen will, der Weg dahinter geht weiter.  Für mich ein Sinnbild für die aktuelle Lage: das Ende der Corona-Pandemie ist noch nicht abzusehen.

 

Am 1. Mai lief abends eine Tragikomödie „Werkstatthelden mit Herz“ im Fernsehen. Der Chef der Werkstatt schaffte den Marathon nur durch vielerlei Hilfe und letztendlich durch seinen Sohn, der ihn auf der fahrbaren Rettungsbahre liegend durch das Ziel geschoben hat. Für mich ein Gänsehautmoment, wie ich ihn in den letzten Wochen mehrfach erlebt habe. Bleiben wir im Glauben, dass letztendlich jemand da ist, der all unser Mühen und Klagen, unser Gehen und Laufen begleitet, verbunden.

 

Der Text des Liedes in unserem Gotteslob Nr. 820 bestärkt uns auf unserem Weg.

 

„Unser Suchen nach dem Einen, dessen Liebe uns umfängt, erfülle unsere Herzen, werde Sehnsucht, die uns lenkt. Denn aus seinem Wort zu leben und in Christus selbst zu sein, führt den wahren Weg des Friedens, wird zum Leben uns befrein. Gehen auch wir die Wege Jesu, den Menschen zugewandt, stets vereint in seiner Liebe: Er selbst hat uns gesandt!“

 

Ihr Gemeindereferent

Rüdiger Glaub-Engelskirchen

Geistliches Wort

Meine Energietankstelle

 

Wir alle erleben schwierige Situationen in unserem Leben. Privat oder beruflich ist etwas in Unordnung oder ins Stocken geraten. Selbstzweifel oder Überforderung sind oft eine typische Reaktion. Da gilt es, gut mit sich selbst umzugehen, um handlungsfähig zu bleiben. Wer hätte gedacht, dass wir in Deutschland und weltweit einmal in eine Corona-Krise stürzen?

 

Als ich letztes Jahr in Bad Reichenhall war, habe ich aus dem Bereich der Psychologie etwas über Energietankstellen gehört. Das hat mir  gut gefallen, vielleicht ist dies auch etwas für Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser.

 

Was habe ich darunter zu verstehen? Eine Tankstelle kennt jeder, aber eine Energietankstelle muss etwas Besonderes sein.

 

„Tankstellen können Menschen oder Orte sein, an denen ich auftanken kann. Nein, keinen Treibstoff, sondern Kraft, Hoffnung und Mut. Das Phänomen geht davon aus, dass jeder Mensch eine Art „Seelentank“ in sich trägt. Dieser Tank sollte reichlich gefüllt sein mit Dingen, die uns einen Wohlfühlcharakter ermöglichen.“

 

In einer ruhigen Minute habe ich mir Gedanken über meine persönlichen Tankstellen gemacht: Freizeit, Hobbys, Humor, Sport, Beruf, Glaube, Dankbarkeit, ein geregeltes Einkommen sowie ein gutes soziales Netz durch Familie und Freunde sind für mich wesentliche Faktoren. Anderen bereitet es viel Freude in einem Verein mitzuarbeiten, das Singen in einem Chor macht glücklich und ein christliches Engagement in Kirche oder Staat führt zu einem Leben in Zufriedenheit.

 

Was kann mir das bringen, wenn gerade Stress, Streit oder Angst meine Denkfähigkeit blockieren und meine Handlungsfähigkeit einschränken?

 

Rufen Sie sich genau dann diese Ressource in Erinnerung! Fragen Sie sich, wer oder was kann mir helfen? Wen könnte ich anzapfen, damit der positive Gefühlstreibstoff wieder fließt. Wir Menschen sind soziale Wesen, wir leben von der Wertschätzung und der Anerkennung der anderen. Wie gut tut es da, vertrauensvoll mit einem anderen ein Gespräch zu führen, um neue Einsichten zu gewinnen. Auch wir Seelsorger sind für solche Gespräche gerne anzufragen und bereit, dafür zu sorgen, dass Ihre Energie wieder fließen kann.

 

Fazit: Die Lösung finden wir in uns selbst, da ist vielleicht nur durch eine extreme Situation etwas aus dem Ruder gelaufen und wenn wir näher hinschauen, finden wir Ressourcen und auch Kompetenzen, um das Ruder wieder tatkräftig in die Hand zu nehmen.

 

Füllen Sie Ihren Lebenstank, achten Sie darauf, was Ihnen guttut! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach Quellen der Kraft und Zufriedenheit. Meine These lautet: Die anderen Menschen um Sie herum, werden dies spüren. Wenn Ihre Bedürfnisse gestillt sind, dann geht es nicht nur Ihnen gut, sondern auch Ihre Mitmenschen werden es wahrnehmen und dankbar sein.

 

Am Ende will ich Ihnen von meiner wichtigsten Ressource berichten. Nicht im Sinne einer frommen Soße, die jetzt über die ganzen Zeilen gegossen wird. Es ist mein Glaube an Gott, der mir schon so manches Mal in meinem 50-jährigen Leben Zukunft und Lebenssinn gegeben hat. Er, der von sich selbst gesagt hat: „Ich bin der, ich bin da.“  (RGE)

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04.07.2020

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