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Aktuelle Nachrichten

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Pfarrbriefkosten

Neuer Preis ab 2019

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Segnung und Aussegnung Gemeindeteam

Im Hermeskeiler Hochamt am 11.11. um 10.45 Uhr werden die Gemeindeteams für eine weitere Amtsperiode von 2 Jahren gesegnet und gesendet

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Lebendiger Adventskalender

Hier eine erste Übersicht. Es stehen bereits 22 Termine fest! 

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Vorlesenacht für Kinder

der Ka-Ju der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil am 09.11.2018

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Familiengottesdienstkreis

Wir bereiten den nächsten Gottesdienst vor. 

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Kirche im Nationalpark (KiNa)

Das Projekt "Kirche im Nationalpark Hunsrück-Hochwald" ist eingebettet in die Neugründung des Rheinlans-pfälzisch - Saarländischen Nationalpark im Jahr 2015.

 

Für die Entwicklung des neuen Nationalparks findet es quasi als Premium-Projekt Anerkennung und Unterstützung, auch von den obersten Stellen in der Landes- und Kommunalpolitik: der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Ministerin Ulrike Höfken, dem Landrat des Landkreises Trier-Saarburg, sowie den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden und der Ortsgemeinden.

 

Mit der Anerkennung als Bistumsprojekt wird „Kirche im Nationalpark“ finanziell und strukturell geadelt. Hierzu gehört auch eine professionelle Begleitung der weiteren Entwicklung. Die Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil und das Dekanat Birkenfeld sind gemeinsam Träger dieses Projektes.

 

Kirche wird neue Wege gehen müssen, wenn sie Menschen für das Evangelium interessieren und begeistern will. Besonders junge Menschen sind auf der Suche. Will Kirche die frohe Botschaft Jesu Christi bezeugen, dann geht das nur, wenn sie mitten in der Gesellschaft verankert ist.

 

Kirche im Nationalpark - schon frühzeitig mit KiNa abgekürzt – beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem großen Thema Schöpfung. Umwelt- und Naturschutz spricht viele unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen und Menschen aller Altersgruppen an. Bereits die UN-Konferenz von 1992 in Rio de Janeiro fordert in ihrer Erklärung für Umwelt und Entwicklung den Schutz der Umwelt und Natur. Deshalb ist es wichtig, dass sich auch die Kirche positioniert. Hierfür eignet sich das Projekt KiNa in besonderer Weise, weil Natur und Schöpfung vorwiegend Interesse wecken und Handlungsspielräume eröffnen. Hierbei handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess.

 

Kurz etwas zur Historie, wie das Thema Kirche in den Nationalpark Hunsrück-Hochwald kam. In der örtlichen Kommunalpolitik kamen 2012 die ersten Ideen der Landesregierung Rheinland-Pfalz, einen Nationalpark im Hunsrück einzurichten, an. Dies veranlasste den Ortsbürgermeister im heutigen Nationalparkdorf  Neuhütten, sich zu einem privaten Besuch in den Nationalpark Eifel auf den Weg zu machen. Ihn interessierte, wie funktioniert „Nationalpark“ und wie machen es eigentlich andere Nationalparke? So kam auch ein erster Kontakt zum dortigen Projekt „Kirche im Nationalpark“ zustande. Im Positionspapier der Gemeinde Neuhütten am 01.04.2013 zur Entwicklung eines Nationalparks Hunsrück-Hochwald fand sich das Projekt „Kirche im Nationalpark“ im Sinne einer neuen Nutzung des Kirchengebäudes St. Josef im Ortsteil Muhl wieder.
Die Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald erfolgte am 24./25. Mai 2015 in einem offiziellen Akt und mit einer ökumenischen Andacht. Zwei Tage wurde gefeiert und für den neuen Nationalpark mit unterschiedlichen Angeboten und Veranstaltungen für Akzeptanz in der Bevölkerung geworben.

 

Zeitgleich wurde in Neuhütten eine Konzeptstudie mit dem Büro KernPlan entwickelt. In der Konzeptstudie „Nationalparkcamp Muhl“ finden sich Begriffe wie Natur – und Ich-Zeit – Mittendrin und verknüpfen sich in einem inneren Kontext.

 

Die Kapelle St. Josef in Muhl ist das einzige Gotteshaus, das direkt im Nationalpark liegt. Der Nationalpark erstreckt sich über einen kleinen Teil im Saarland und etwa 9/10 in Rheinland-Pfalz. Teile der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil und des Dekanats Birkenfeld gehören zur Nationalparkkulisse.

 

Kirche im Nationalpark startete offiziell am 02.12.2016 mit einem ökumenischen Gottesdienst und  einem rustikalen Adventsgrillen. Kirche im Nationalpark versteht sich als ökumenisches Angebot in und um die kleine St. Josefs Kapelle in Muhl.

 

Ziel des Projektes KiNa ist es, religiöse und kulturelle Sinn- und Selbstfindungsangebote in der Natur und der Nationalparkkirche Muhl für Menschen aus der Nationalparkregion und solche die den Nationalpark besuchen, zu initiieren.

 

Sie will Erlebnisse in der Natur in Bezug auf Gott, den Schöpfer ermöglichen. Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen finden in der unberührten Natur, oder in einer Kirche ihren „Raum“, einen Ort. Kirche will über KiNa Menschen wieder in die Nähe von Kirche bringen. Unsere Verantwortung für die Schöpfung wird nach außen getragen. Eine neue Angebotsstruktur entwickelt für kirchliche Angebote die es so noch nicht gibt, für Sinnsuchende und Menschen, die Kultur und Spiritualität erfahren wollen.

 

2017 wurden unterschiedliche Veranstaltungen wie Vorträge wie „Klimaschutz als Anliegen der Kirche(n)“ angeboten, Ausstellungen wie „Das himmlische Jerusalem – Installation in Holz und Stein“ oder die Wanderausstellung „Reformatorinnen seit 1517“ gezeigt. Ein Harfenkonzert mit Annwn im Mai und ein Konzert des Birkenfelder Duos „WortSpiel“ im Oktober boten musikalische Anregungen für Musikinteressierte. Ein Workshop Papierschöpfen mit dem renommierten Schweizer Künstler Philippe Devaud boten künstlerich-kreative Betätigung und für Kinder gab es „Popcorn im Maisfeld“ im Rahmen der Kinderfilmwochen in Rheinland-Pfalz.  Ein Waldgottesdienst und eine Bergandacht am Tiroler Stein und ein Taizé-Gebet wurden ebenfalls im Rahmen dieses Projektes organisiert.

 

Die Kirche ist Zielort für Pilgerwanderungen und Ausgangsort für geführte Wanderungen oder Literurspaziergänge und ähnliches.

 

Am 01.12.2017 findet ein weiterer ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Grillen in Muhl statt.

 

Gabi Kretz

Projektteam Kirche im Nationalpark

 

Kontakt

Dekanat Birkenfeld

Bettina Nicodemus

Am Rilchenberg 17

55743 Idar-Oberstein

Tel. 06781/567990

dekanat.birkenfeld@nationalparkkirche.de

 

Unser Büro ist besetzt:

Montag bis Donnerstag jeweils von 8.00 - 12.00 Uhr

 

Claus Wettmann, Pastoralreferent

Telefonisch erreichbar über das Büro oder mobil: 0176/5524318

claus.wettmann@nationalparkkirche.de