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Großpfarrei im Umbruch

08.04.2010 von volksfreund.de

Ob Dechant Clemens Grünebach als Pfarrer der künftigen Großpfarrei noch Zeit finden wird, wie hier Johanna Linn (links) und Lisa Hewer beim Kochen für Haiti zu helfen, ist fraglich. TV-Foto: Ursula Schmieder
Ob Dechant Clemens Grünebach als Pfarrer der künftigen Großpfarrei noch Zeit finden wird, wie hier Johanna Linn (links) und Lisa Hewer beim Kochen für Haiti zu helfen, ist fraglich. TV-Foto: Ursula Schmieder

 

Hermeskeil/Beuren. Ab Mai muss die Pfarreiengemeinschaft Beuren-Bescheid-Geisfeld-Rascheid ohne eigenen Hirten auskommen. Für Pfarrer Ingo Flach, der nach knapp neun Jahren ins saarländische Rehlingen-Siersburg wechselt, rückt Dechant Clemens Grünebach nach. Der Hirte der Pfarreiengemeinschaft Hermeskeil-Gusenburg-Züsch-Damflos wird dann bis auf Reinsfeld und Naurath für die gesamte Verbandsgemeinde zuständig sein.
 
"Es gibt Tage, da habe ich Strang davor", räumt der 40-Jährige ein, der vor knapp sechs Jahren unter völlig anderen Bedingungen angetreten war. Damals hatte es auch in Reinsfeld und Züsch noch Pfarrer gegeben. Dennoch gewinnt Grünebach der "Phase des Umbruchs" auch Positives ab. Das konstruktive "gemeinsame Ringen" mit Leuten, die sich um der Sache willen engagierten, mache ja auch Spaß.
 
Derzeit erarbeitet der Dechant des Dekanates Hermeskeil-Waldrach ein Konzept für die Seelsorge in den acht statt bisher vier Pfarreien. Abgesehen von der Vielzahl der Kirchen seien auch weite Wege von Grimburg nach Muhl oder Bescheid zurückzulegen.
 

Hermeskeiler Patres unterstützen Pfarrer 
 
Umso wertvoller sei die Unterstützung vonseiten des Diakons, der Gemeinde- und Pastoralreferenten, der Patres des Franziskanerklosters und der teils über 80-jährigen Ruhestands-Priester. Sie übernehmen nicht nur Gottesdienste, sondern wie einige Ehrenamtliche auch Krankenbesuche. "Ohne die Hilfe der Älteren wären viele Dinge nicht mehr möglich", betont Grünebach.
 
Dennoch müssten sich die Gläubigen auf Veränderungen einstellen. So werde es statt der heute acht Sonntagsmessen in beiden Gemeinschaften künftig wohl nur mehr sechs geben. Mancher werde sich dann vermehrt "auf den Weg machen in Nachbardörfer".
 
Die Beurener müssten zudem damit zurechtkommen, dass kein Priester mehr im Ort wohne: "Emotional ist das sicher ein Einschnitt."
 
Ändern wird sich auch die Art der Veröffentlichung kirchlicher Nachrichten. Der Pfarrbrief, den es noch in Beuren gibt, wird wohl zugunsten eines "Organs für alle" eingestellt. Kirchliche Termine werden dann wie heute schon in Grünebachs Pfarreien mit den amtlichen Nachrichten veröffentlicht. Außer in Hermeskeil werden zudem Kommunionen nur noch alle zwei Jahre gefeiert.
 
Daneben zeichnen sich aber auch Bereicherungen ab. So werden zu dem in Grünebachs jetzigen Pfarreien etablierten "Männertreff" künftig auch Männer der neuen Pfarreien eingeladen. Und in allen Orten angebotene gemeinsame Fahrten werden das Abschiednehmen von einem etwaigen Kirchturmdenken begünstigen. Von Änderungen vorerst nicht betroffen sind Küster- und Organistendienst.
 
Alles in allem sei das für manche Bürger natürlich ein tiefer Einschnitt, bedauert Ortsbürgermeister Manfred Köhl, der angesichts des demografischen Wandels aber keine Alternative sieht. Er sei aber zuversichtlich, dass es in Beuren künftig ebenso viele Gottesdienste geben werde wie bisher. Wichtig für den Ort sei zudem, dass das Pfarrhaus nicht leer stehe.
 
Neben der Pfarrsekretärin wird sich dort die Gemeindereferentin einrichten, die ihr Büro bisher in Geisfeld hat. Manfred Köhls vordringlichste Sorge gilt der zügigen Sanierung des Kirchturms. Der Hahn sei ja bereits demontiert worden.

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