Aktuelle Nachrichten

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Gründung Festausschuss

150 Jahr Grundsteinlegung Pfarrkirche St. Martinus

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Vorankündigung Rorate-Messen

Wir laden herzlich zu folgenden Rorate-Messen ein: 

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Herzliche Einladung zum Adventsbasar Geisfeld

Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unseren großen Adventsbasar am Sonntag, 26.11.2017, ab 13.30 Uhr im Bürgerhaus St. Markus in Geisfeld.

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Messdienerinnen und Messdiener aufgepasst

Im November hat sich unter großer Beteiligung von Jugendlichen und Erwachsenen, Kaplan Kerwer und Gemeindereferent Glaub-Engelskirchen die Messdienerleiterrrunde der Pfarrei St. Franziskus getroffen ...

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Querbeat – Benefizkonzert für den Hospizverein Hochwald

„Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ 

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Go(o)d morning

in Hermeskeil am 02.12.2017

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Kindertreff auf Schmugglertour

27.08.2017 von Ricarda Ahmetovic (Kommentare: 0)

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Am Freitag den 18.08.2017 haben wir uns in Gusenburg an der Kirche mit 20 Kindern und 5 Erwachsenen getroffen, um uns mit Frau Iris Schleimer auf eine Zeitreise zu begeben: in die Nachkriegszeit, als das Saarland noch zu Frankreich gehörte. In dieser Zeit wurden von den Deutschen Lebensmittel nach Frankreich geschmuggelt, um sie gegen Luxusgüter wie Zigaretten, Seidenstrümpfe oder feine Seife zu tauschen.

 

 

Aufgrund des sehr nassen Wetters haben wir die erste Etappe bis zur Grillhütte in Gusenburg mit dem Auto zurückgelegt. In der Grillhütte erzählte uns Frau Schleimer einiges zur Geschichte des Saarlandes: Nach dem 1. Weltkrieg gehörte das Saarland bis 1935 zu Frankreich. Danach war es bis 1956 ein eigenständiger Staat. Bei der Weltmeisterschaft 1954 spielte das Saarland sogar gegen den späteren Weltmeister Deutschland.

 

Zur Anschauung zeigte uns Frau Schleimer verschiedene Gegenständer aus dieser Zeit: Geldscheine und Münzen, Postkarten mit den damaligen Briefmarken, Bilder von den Zollstationen und einen Reisepass. Hier wurde jeder Grenzübergang nach Nonnweiler dokumentiert. Für diejenigen, die täglich über die Grenze mussten, gab es den Grenzgängerpass. So einen Pass bekamen auch alle Teilnehmer: es musste nur noch der Name eingetragen und ein Passbild gemalt werden. Nachdem alle  noch Verpflegung ( einen Apfel, einen Müsliriegel, ein kleines Päckchen Gummibären und ein Trinkpäckchen ) für den langen Weg bis zur Zollstation bekamen, machten wir uns auf den Weg. Die Erwachsenen bekamen noch die Rucksäcke mit der Schmugglerware.

 

Es ging durch den Wald auf der alten Betonstraße Richtung Grenze. Da es leider ununterbrochen regnete, sind wir diesen Weg wirklich nur bis zur Zollstation gelaufen. Normalerweise werden unterwegs noch verschiedene Geschichten rund ums Schmuggeln erzählt. Nur vom Steine sammeln konnte uns auch der Regen nicht abhalten: auf dem Waldweg sind Bergkristalle zu finden.

 

Endlich kamen wir an der Zollstation an. Auch hier wurde der Ablauf den Wetterverhältnissen angepasst, der Zöllner wartete in einen Unterstand auf uns und nicht wie üblich an der Schranke in seinem Zollhäuschen. Hier musste jeder seinen Grenzgängerpass vorzeigen. Dann wurden die Schmugglerrucksäcke, die vorher an 5 verschiedene Kinder übergeben worden waren, auf den Tisch gestellt und nacheinander vom Zöllner durchsucht. So fand er verschiedene Flaschen mit Alkohol (hier war natürlich nur Saft drin), Schokolade, Kaffee, Wurst, Käse, Messer, Seidenstrümpfe und sogar Dessous. Alles wurde beschlagnahmt und die „Übeltäter“ bekamen ihre Strafen. Entweder mussten sie im Gefängnis in Nonnweiler oder ins Gefängnis in Französisch-Guayana.

 

Natürlich durften wir dann alle die  beschlagnahmte Ware verzehren. Zum Abschluss holte uns dann ein Planwagen ab, der uns wieder zurück nach Gusenburg brachte. Trotz Regen war es ein schöner Nachmittag. An dieser Stelle bedankt sich das Kindertreffteam beim Veranstalter, vor allem bei Frau Iris Schleimer für die tolle Organisation. 

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