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Kirche im Nationalpark (KiNa): Alles in trockenen Tüchern?

23.08.2017 von Rüdiger Glaub-Engelskirchen (Kommentare: 0)

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Sollte man annehmen, nachdem die Kooperationsvereinbarung zwischen der Ortsgemeinde Neuhütten/Muhl, der „Kirche im Nationalpark“ und dem Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald, nicht zuletzt durch die Ministerin Ulrike Höfken, am 18.08.2017 in Muhl unterzeichnet wurde.

 

Umweltministerin Ulrike Höfken kam, trotz Regenwetter, sichtlich gut aufgelegt zur Unterzeichnung der Vereinbarung in`s Bürgerhaus nach Neuhütten-MUHL in dem sich neben allen „Verantwortlichen“ hier war nicht zuletzt auch Landrat Günther Schartz anwesend, einige wenige Bürger vor der offiziellen Unterzeichnung bei Kaffee und Kuchen trafen. Um sich besser nach außen darzustellen, ist auch ein Logo für das Projekt Kirche im Nationalpark vorgestellt worden, das die Agentur Domino aus Damflos entworfen hat.

 

Vor dem feierlichen Akt in der St.-Josef-Kapelle in Muhl sprachen die Ministerin Höfken sowie Peter Kretz - Ortsbürgermeister - , Prälat Franz Josef Gebert -ernannter Weihbischof von Trier-, Bernd Schmitt - Vorsitzender Verein Dorf und Kirche im Nationalpark - sowie Superintendent Dr. Jörg Weber - Evangelischer Kirchenkreis Trier – über die Bedeutung des ökumenisch ausgelegten Projekts, welches schon jetzt nach relativ kurzer Zeit der Einführung ein Erfolg sei.

 

Peter Kretz ließ in seiner Ansprache auch die finanzielle Seite anklingen. Er betonte, dass nur ein geringer Teil der Kosten, die zum Ausbau als Nationalpark-Servicestation veranschlagt seien, von der Gemeinde zu stemmen ist. Von den rund 300.000 Euro müssten sie lediglich 10 % aufbringen!

 

Ministerin Höfken bekundete, dass dieser Vertrag ein Grund zur Freude sei, hier sei ein Teil geschaffen worden, in dem die Menschen zur Natur, zu sich selber finden würden. Das spiegele auch die Konzeptidee wider: „Mittendrin – Natur- und Ich-Zeit“.

 

Prälat Franz Josef Gebert sagte, dass das Vorhaben „Kirche im Nationalpark Hunsrück-Hochwald“ gleich als Bistumsprojekt eingestuft wurde und entsprechend gefördert, begleitet und finanziell unterstützt werde. Die Idee wird „den Menschen die Schönheit der Natur, aber auch ihre Gefährdung aufzeigen und ihnen bewusst machen“.

 

Bernd Schmitt ließ neben weiter anerkennender Worte über das Projekt auch wissen, das nicht zuletzt durch das Mitwirken vieler, das Engagement aller Vereinsmitglieder und ehrenamtlichen Helfer diese groß angelegte Unternehmung nicht auf die Beine hätte gestellt werden können. Er dankte ausdrücklich diesen Personen für ihre hervorragende Arbeit.

 

Superintendent Dr. Jörg Weber würdigte ebenso wie seine Vorredner das gelungene Konzept. Er gehe immer mit „einem gutgelaunten Grinsen“, also froher Dinge, durch Gottes Schöpfung und ihm komme dann der 8. Psalm in den Sinn (Offenbarung der Herrlichkeit Gottes am Menschen).

 

Sodann schritt man zur Unterzeichnung der Kooperation. Auf dem Altartisch setzten Ortsbürgermeister Peter Kretz, Bernd Schmitt, Vorsitzender des Vereins Dorf und Kirche im Nationalpark, Ministerin Ulrike Höfken, Harald Egidi, Leiter des Nationalparkamts, Dechant Clemens Kiefer aus Birkenfeld und Dechant Clemens Grünebach aus Hermeskeil ihre Unterschrift unter das Dokument.

 

Auf die Frage an Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelskirchen, ob er dieses Projekt im Hinblick auf die Verdrossenheit vieler Christen und die damit einhergehenden Zweifel an der Autorität der Kirche für zeitgemäß halte, erklärte dieser: „Als Synodaler der Trierer Bistumssynode haben wir uns vorgenommen, mehr Angebote und Projekte für „kirchenferne“ Menschen zu starten. Kirche im Bistum Trier will Neues wagen und an andere Orte gehen. Mit „Kirche im Nationalpark haben wir ein solches Projekt. Ich habe die Hoffnung, dass sich darüber Menschen wieder neu ansprechen lassen und dass über solche Wege neues Interesse an Gottes Schöpfung geweckt wird. Außerdem hat Gott den Menschen in der Heiligen Schrift den Auftrag gegeben, die Welt zu gestalten und die Schöpfung zu bewahren“.

 

Georg Steppuhn, Züsch

 

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