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Zur Sache: Beerdigungskultur im Wandel

03.02.2018 von Ricarda Ahmetovic

In den vergangenen Jahren hat sich ein massiver Wandel in der Bestattungskultur vollzogen. Ca. 80% der Begräbnisse sind Urnenbegräbnisse. Die Vielfalt der Bestattungsformen wird größer und die Hauptbeerdigungstage sind der Freitagnachmittag und Samstagvormittag, weil es an diesen Terminen viel leichter ist, dass die Freunde und Verwandte auch zur Beerdigung kommen können. Durch die Urnenbeisetzung ist ein Begräbnistermin auch leichter planbar. Wir (Priester und Diakon) sind gerne bereit auch weiter an diesen Termin zu beerdigen und kommen Ihnen da gerne entgegen. Dies ist nicht selbstverständlich und an vielen Orten schon längst nicht mehr möglich.

 

In der jüngsten Vergangenheit zeigen sich aber auch Verunsicherungen bei Angehörigen oder Gläubigen. Nicht selten gewinne ich den Eindruck, dass das Totengebet vor dem eigentlichen Begräbnis abgeschafft sei. Dies ist mitnichten so! Das Totengebet ist weiterhin in allen Dörfern unserer Pfarrei möglich und von Seiten der Pfarrei auch gewünscht. Die Verabschiedungsfeier beim Bestatter ist etwas anderes und ersetzt nicht das Gebet der Gemeinde und der Angehörigen für den Verstorbenen.

 

Auch zeigt sich, dass immer häufiger eine Bestattung im engsten Familienkreis ohne weitere Gläubige oder Bekannte des Verstorbenen alleine durch den Bestatter durchgeführt wird. Ich möchte daher ausdrücklich betonen, dass wir auch für eine Begräbnisfeier im kirchlichen Ritus zur Verfügung stehen, bei der nicht vorher ein Sterbeamt gefeiert wird. Es ist auch zu bedenken, dass eine Bestattung im engsten Kreis womöglich Menschen ausschließt oder gar vor den Kopf stößt, die sich gerne vom Verstorbenen am Grab verabschieden möchten.

 

Wir erleben auch, dass beim Kondolenzbesuch nicht selten, nicht nur die praktischen Fragen rund um die Beerdigung mit dem Bestatter geregelt werden, sondern auch die Fragen rund um die Gestaltung der kirchlichen Begräbnisfeier. Dies führt manchmal zu Irritationen, die vermeidbar sind. Wir möchten daher die Angehörigen bitten alle Fragen rund um die kirchliche Feier mit dem Priester oder Diakon zu besprechen, der den Kondolenzbesuch bei den Angehörigen macht.

 

Falls Sie Fragen haben, oder schon im Vorfeld ihr Begräbnis besprechen oder vorbereiten möchten, sind wir gerne für Sie da und zu einem Gespräch bereit.

Wir möchten Ihnen ausdrücklich dieses seelsorgliche Angebot machen.

 

Herzliche Grüße Clemens Grünebach, dec. 

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